Die Feria del Caballo (das Pferdemarkt-Volksfest) de Jerez de la Frontera entstand nicht mit bunten Laternen oder Rebujito; sie wurde aus dem Pragmatismus mittelalterlicher Handelsgeschäfte geboren. Sie ist eines der ältesten Feste Spaniens, und ihre Entwicklung von einem Viehmarkt zu einem Fest von internationalem touristischem Interesse ist eine faszinierende Reise. Wir von der Familie Antonio Parra laden Sie ein, die wahre Seele einer Feier zu entdecken, die die reinste jerezanische Essenz verkörpert.
1. Der mittelalterliche Ursprung (13. Jahrhundert): Alles begann mit einem königlichen Privileg. Nach der Reconquista im Jahr 1264 gewährte König Alfonso X. der Weise der Stadt Jerez das Recht auf zwei jährliche Märkte, um den Handel zu fördern und die Region wieder zu bevölkern. Händler genossen einen besonderen königlichen Schutzbrief, um ihre Teilnahme zu fördern.
2. Ausländische Händler (15. - 17. Jahrhundert): Im 15. Jahrhundert war die Messe bereits international und zog Kaufleute aus Flandern und England an. Sie wurde innerhalb der Stadtmauern abgehalten, wo die Einwohner gesetzlich verpflichtet waren, ihre Türen zu beleuchten, um für Sicherheit auf dem Gelände zu sorgen.
3. Das 19. Jahrhundert und der Umzug des "Real": Das Fest zog über das Hato de la Carne (1868) bis zur Cañada de Caulina (1876), wo Jerez zum ersten Mal eine elektrische Straßenbeleuchtung genoss – ein technologischer Meilenstein für die damalige Zeit.
4. Konsolidierung im 20. Jahrhundert: Im Jahr 1903 wurde der heutige Festplatz Parque González Hontoria eingeweiht. 1966 wurden die verschiedenen Ausstellungen unter dem Namen „Feria del Caballo“ vereinheitlicht, mit dem berühmten Kartäuser-Pferd als stolzem Markenzeichen.
Das Essen auf der Feria ist ein festliches Ritual des Beisammenseins. Da alle Festzelte (Casetas) öffentlich und frei zugänglich sind, kann jeder die kulinarische Identität genießen, die uns dazu verholfen hat, die spanische Hauptstadt der Gastronomie zu werden.
🍷 Die perfekte Begleitung: Der erfrischende Fino-Wein und der berühmte Rebujito sind die unbestrittenen Könige, um den Mittag auf dem goldgelben Sand (Albero) zu genießen.
🍲 Die Spezialitäten: Knusprig frittierter Fisch (Pescaito Frito), iberischer Schinken sowie traditionelle Eintöpfe wie die Berza Jerezana oder geschmorter Ochsenschwanz (Rabo de Toro).
✅ Der Pferdekorso (Paseo de Caballos): Der eleganteste der Welt, mit einem strengen Kleidungsprotokoll für Reiter und Kutschen von 13:00 bis 19:00 Uhr.
✅ Die Festbeleuchtung (Alumbrado): Millionen von Glühbirnen verwandeln das Festgelände jeden Abend in eine vergängliche Stadt aus strahlendem Licht.
✅ Caballo de Oro (Goldenes Pferd): Eine prestigeträchtige Auszeichnung, die Spitzenleistungen und die weltweite Förderung des jerezanischen Pferdes prämiert.
✅ La Bulería: Die Seele des Flamencos, die ganz spontan in den Gassen zwischen den feinen Weinen unserer Region zum Leben erwacht.
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